Eine Runde Halterner Stausee: Akku leer, Herzen voll!
Was für ein wunderbarer Tag am Halterner Stausee! Endlich mal wieder eine gemeinsame Runde mit meiner Frau Christa, unserer Tochter Brina und Schwiegersohn Stephan. Und das Beste: Das Wetter spielte perfekt mit – Sonnenschein, aber nicht zu heiß, ideal für unsere geplante Wanderung.
Los ging es ganz entspannt am Kletterpark, eine Ecke, die immer schon gute Laune macht. Man sieht die Kletterer in den Baumwipfeln und spürt sofort diese positive, aktive Energie. Für uns war heute allerdings der ebene Weg rund um den See das Ziel, denn Christa war mit ihrem Elektro-Rollstuhl unterwegs. Die Route um den Halterner Stausee gilt als ziemlich barrierefrei und ist mit ihren rund 10 Kilometern eine super Distanz für einen ausgiebigen Ausflug.
Die ersten Kilometer waren ein Genuss. Der Weg ist wirklich toll ausgebaut, das Wasser glitzerte in der Sonne, und die Gespräche liefen locker. Wir haben viel gelacht, die Natur genossen und einfach die gemeinsame Zeit gefeiert. Mit dem E-Rollstuhl kommt man hier richtig gut voran.
Das unerwartete Team-Building-Event
Tja, aber wie das Leben so spielt, hält es immer eine kleine Überraschung bereit. Nach etwa acht Kilometern kam die unvermeidliche Meldung: Akku leer! Christas Elektro-Rollstuhl machte schlapp. Aus der gemütlichen Fahrt wurde ein kleines, unfreiwilliges Abenteuer – und ein großartiges Team-Building-Event für die Männer der Familie!
Stephan und ich mussten ran. Die restlichen zwei Kilometer wurden zu einem Mix aus Schieben, Ziehen und strategischem Manövrieren. Manchmal war es ganz schön anstrengend, aber der Spaß kam definitiv nicht zu kurz. Christa hatte eine Mordsgaudi und hat uns mit ihrer guten Laune zusätzlich motiviert. Brina lief lachend vorneweg und hat uns angefeuert.
Es war eine schöne Erinnerung daran, dass es im Leben (und auf Wanderwegen!) eben nicht immer nur um die perfekte Technik und glatte Abläufe geht. Manchmal sind es die gemeinsamen Anstrengungen und die Momente, in denen man sich gegenseitig stützen muss, die am meisten in Erinnerung bleiben.
Fazit: Jeder Kilometer ist es wert!
Trotz der ungeplanten Schiebe-Einheit war es eine richtig schöne Runde! Der Halterner Stausee ist einfach ein tolles Ziel für einen Ausflug, auch und gerade mit Handicap. Man sollte nur bei längeren Strecken den Akku immer genau im Blick behalten – oder einfach einen starken Schwiegersohn dabei haben!
Wir sind zwar etwas müder als erwartet am Ziel angekommen, aber dafür mit einem warmen Gefühl im Bauch und der Gewissheit: Solange wir zusammenhalten, kriegen wir auch die größten Herausforderungen (und die schwersten E-Rollstühle) geschoben.
Kennt ihr ähnliche Pannen auf euren Ausflügen? Oder habt ihr Tipps für den Halterner Stausee? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!





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