Durch Scholven: Eine Stunde Ruhe zwischen Kleingärten und Industrie
Am heutigen Nachmittag führte mich meine Wanderung einmal mehr durch den Gelsenkirchener Stadtteil Scholven. Bei stark bewölktem, aber trockenem Wetter und angenehmen 10 °C war es eine frische, aber perfekte Runde. Die Jacke war fast schon zu warm!
Die knapp sechs Kilometer lange Tour dauerte etwas über eine Stunde und bot eine tolle Mischung aus offener westfälischer Landschaft und den liebevoll gepflegten Parzellen des örtlichen Kleingartenvereins.
📍 Start in Scholven: Raus auf die Felder
Gestartet bin ich im Norden von Scholven. Zunächst folgten die Wege den Wohnstraßen, doch schon nach wenigen Minuten ließ der Verkehrslärm nach. Der Blick öffnete sich über weite, freie Ackerflächen, die im winterlichen Grau eine ganz eigene, stille Atmosphäre ausstrahlten.
🚜 Zwischen Acker und Horizont
Die Route zog eine weite Schleife über die Ländereien. Ich passierte Wiesen und Äcker, deren dunkler Boden noch vom Regen der letzten Tage glänzte. Trotz des tief hängenden Himmels war die Sicht gut. Am Horizont zeichnete sich immer wieder die Silhouette der Industrieanlagen und Schornsteine ab – eine stete Erinnerung an die Bergbau- und Kraftwerksgeschichte Scholvens.
🏡 Grüne Oase: Der KGV Schachtanlage Scholven
Der landschaftliche Höhepunkt war der Abschnitt beim Kleingartenverein KGV Schachtanlage Scholven an der Mehringstraße. Diese Parzellen bilden eine grüne Oase und sind Teil des Stadtverbands der Kleingärtner Gelsenkirchen.
Zwischen den Gärten herrschte jetzt im Spätjahr eine fast winterliche Ruhe. Einzelne immergrüne Sträucher und dekorierte Lauben erinnerten jedoch daran, wie lebendig es hier in der Saison zugeht.
Kontrastreich: Im Hintergrund ragen die monumentalen Anlagen des Kraftwerks Scholven auf. Es ging aus der ehemaligen Zeche hervor und prägt das Bild dieses nördlichsten Gelsenkirchener Stadtteils bis heute.
🚶 Fazit: Eine erfrischende Auszeit
Nach gut 5,8 Kilometern schloss sich der Rundkurs wieder den Wohngebieten an und endete am Ausgangspunkt. Trotz des grauen Himmels fühlte sich der Nachmittag erfrischend an – eine kleine, aber lohnende Auszeit zwischen ländlichen Wegen, Schrebergärten und der markanten industriellen Geschichte, die Scholven so einzigartig macht.




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