Wer sagt, dass man bei 5°C nicht aufs Rad steigen kann? Handschuhe an, Helm auf und ab auf die Piste! Heute ging es auf eine Tour, die alles vereint, was unsere Region so besonders macht: Industriegeschichte, Natur pur und jede Menge frische Luft.
Die Strecke: Von Fördertürmen und grünen Oasen
Der Startschuss fiel an der beeindruckenden Kulisse der Zeche Hugo. Wenn man unter diesen riesigen Fördertürmen steht, spürt man die Geschichte der alten Kohlestrecke erst so richtig. Von dort aus ging es Schlag auf Schlag:
- Fußball-Kult: Ein kurzer Gruß an die Veltins-Arena – immer wieder ein imposanter Anblick, egal wie oft man vorbeifährt.
- Natur-Kino: Entlang des Emscher-Radwegs hieß es: Augen auf! Ich hatte heute unglaubliches Glück und konnte 3 Bussarde und 2 Reiher direkt bei der Jagd beobachten. Natur pur, mitten im Revier!
- Trubel & Ruhe: Vorbei am Erler Tierheim, wo gefühlt die halbe Stadt beim Gassi-gehen unterwegs war, führte mich der Weg in die Stille der Resser Mark.
- Golf & Geschichte: Vorbei am schicken Grün von Haus Leithe, durch den Stadtwald bis hin zum Gelände des ehemaligen Löwen-Parks. Man sieht die Spuren der Vergangenheit an jeder Ecke.
Das Fazit
Mit 38,6 km in den Beinen und roten Wangen bin ich nach gut 2 Stunden wieder gelandet. Die Sonne hat sich zwar nur sporadisch blicken lassen, aber das Licht über den Halden war einfach magisch. Der Pott schläft nie, er atmet – und am besten erlebt man das auf zwei Rädern.
Statistik des Tages:
- Distanz: 38,6 km
- Zeit: 2h 08m
- Höhenmeter: 270 m
- Wetter: 5°C, teils sonnig (Handschuh-Pflicht! 🧤).

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