Weihnachts-Workout im Gefrierschrank: 30 km gegen den Nordost-Wind
Der zweite Weihnachtstag steht traditionell im Zeichen von gutem Essen und gemütlichem Beisammensein. Aber nach all den festlichen Köstlichkeiten gab es für mich heute nur ein Ziel: Raus in die Natur, den Kopf freipusten lassen und die Kalorien in Bewegung umsetzen.
Die nackten Zahlen der „Eis-Tour“
Trotz strahlendem Sonnenschein waren die Bedingungen heute eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine:
Temperatur: Dauerfrost bei knackigen -4°C.
Wind: Böiger Nordost-Wind (der gefühlte Wert lag sicher deutlich tiefer!).
Distanz: Knapp 29,5 Kilometer durch das Revier zwischen Gladbeck, Kirchhellen und Dorsten.
Fahrzeit: 1 Stunde und 34 Minuten.
Der Härtetest: Equipment & DIY-Erfolg
Wer bei solchen Temperaturen aufs E-Bike steigt, weiß: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung – und Technik, auf die man sich verlassen kann. Heute standen gleich mehrere Dinge auf dem Prüfstand:
Die Norwegersocken: Ein absoluter Erfolg! In den Fahrradschuhen blieb es angenehm warm, der Test wurde mit Bravour bestanden.
Handschutz: Auch die Finger waren bestens geschützt. Bei eisigen Böen aus Nordost ist das der entscheidende Faktor, damit die Feinmotorik beim Bremsen und Schalten erhalten bleibt.
Bremsen-Check (DIY): Besonders stolz bin ich darauf, dass meine neu entlüftete Bremse mit den frischen Belägen den Härtetest bei Frost und Wind perfekt bestanden hat. Nachdem ich in meinem letzten Blogbeitrag detailliert über die Wartung und Instandsetzung der Magura HS11 berichtet habe, war dies heute die Generalprobe – und was soll ich sagen: Das DIY-Projekt ist absolut gelungen!
Stilberatung auf der Weide
Unterwegs traf ich auf ein paar echte Profis in Sachen Wintergarderobe. Die Hochlandrinder auf den Wiesen bei Feldhausen und Dorsten schauten mich zwar etwas verdutzt an, aber ich musste schmunzeln: Mit ihrem dichten, zotteligen Fell hatten sie definitiv das richtige „Outfit“ für diesen Tag. Da konnten selbst meine High-Tech-Schichten kaum mithalten!
Mein Fazit
Es kostet Überwindung, bei Minusgraden und Gegenwind aufs Rad zu steigen, aber das Gefühl danach ist unbezahlbar. Die klare Winterluft und die Ruhe auf der Strecke waren genau das richtige Kontrastprogramm zum Trubel der letzten Tage. Das E-Bike hat tapfer durchgehalten, und die Bremsen packen jetzt wieder sicher zu.
Jetzt geht es mit glühenden Wangen zurück auf die Couch – die restlichen Weihnachtsplätzchen schmecken nach dieser Tour gleich doppelt so gut!
Habt ihr euch nach den Feiertagen auch schon sportlich betätigt oder seid ihr noch im „Gemütlichkeits-Modus“? Schreibt es mir in die Kommentare!
Glück Auf Helmut DL2HS



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