Matsch, Mütze, Scholven: Eine Wanderung zwischen Winterwunderland und Tauwetter-Tragödie


 

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​Wer braucht schon die Alpen, wenn er Scholven hat? Gestern sah die Welt hier noch aus wie eine Postkarte vom Nordpol. Ich sag’s euch: Heute Morgen wurde noch fleißig Schnee geschippt, die Nachbarn haben um die Wette geräumt, und die Welt war – zumindest kurzzeitig – in unschuldiges Weiß gehüllt.

​Doch Petrus hat heute wohl den Thermostat gefunden.

​Die harten Fakten meiner „Expedition“:

  • Strecke: 5,37 km (genau richtig, um die Waden zu spüren, aber nicht die Orientierung zu verlieren).
  • Dauer: Entspannte 1 Stunde und 2 Minuten.
  • Wetter: 2 Grad plus (die große Schmelze!), stark bewölkt und ein „leichtes Lüftchen“, das einen daran erinnert, dass man die Ohrenschützer nicht umsonst eingepackt hat.

​Wenn aus „Wintertraum“ „Pudding-Piste“ wird

​Der Plan war klar: Eine idyllische Wanderung durch das weiße Dorf. Die Realität? Sagen wir mal so: Scholven ist aktuell „teilweise weiß“. An manchen Ecken glänzt noch der Schnee, an anderen arbeitet das Tauwetter mit Hochdruck daran, die Wege in eine erstklassige Rutschbahn zu verwandeln.

​Es ist diese ganz besondere Phase des Winters, in der man sich bei jedem Schritt fragt: Ist das noch fester Boden oder schon ein kleiner See? Aber hey, bei 2 Grad und grauem Himmel härtet man wenigstens ab. Der leichte Wind hat dafür gesorgt, dass die Frisur nach zehn Minuten ohnehin keine Rolle mehr spielte.

​Fazit: Sauerstoff tanken geht immer!

​Trotz der Wolkenwand und dem abtauenden Schneematsch war es eine super Runde. Es hat was Beruhigendes, durch die vertrauten Straßen von Scholven zu ziehen, während der Winter langsam, aber sicher „Tschüss“ sagt. Man ist danach einfach wacher, frischer und hat sich den heißen Tee (oder Kaffee) auf der Couch redlich verdient.

Und wie sieht’s bei euch aus? Seid ihr noch Team „Schneeschaufel“ oder wartet ihr auch schon sehnsüchtig darauf, dass das Grau dem Grün weicht?

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