Was macht man, wenn man jemanden im Bergmannsheil besuchen möchte und das Wetter draußen so tut, als hätten wir bereits Mai? Richtig, man lässt das Auto stehen, ignoriert die Bahnen und erklärt den Weg zur persönlichen Pilgerreise.
Die harten Fakten der „Tour de Genesung“:
- Strecke: Stolze 10,5 km (da ist das schlechte Gewissen wegen des Stücks Kuchen danach direkt wegtrainiert).
- Dauer: Knapp 2 Stunden – oder wie ich es nenne: „Einmal das gesamte Repertoire der Vögel im Umkreis von Gelsenkirchen und Gladbeck weghören“.
- Temperatur: Sensationelle 13-14 Grad und Sonne satt. Frühlingsgefühle im Januar? Nehm ich!
Vögel auf Koffein? 🐦
Leute, ich sag’s euch: Die Vögel da draußen waren völlig außer Rand und Band. Teilweise war das Gezwitscher so laut, dass ich kurz dachte, ich hätte mich in ein tropisches Vogelhaus im Zoo verirrt. Vielleicht haben die auch nur die 14 Grad gefeiert oder sie haben Wetten abgeschlossen, ob ich die 10 Kilometer ohne Blasen an den Füßen schaffe. Spoiler: Ich hab gewonnen!
Bergmannsheil, ich komme!
Mit Scholven im Rücken und Butendorf auf der Flanke ging es strammen Schrittes Richtung Ziel. Der Vorteil an so einer Wanderung zum Krankenbesuch? Man kommt völlig tiefenentspannt und mit ordentlich Sauerstoff im Blut an. Perfekt, um dem Patienten mal so richtig die Ohren vollzuquatschen und die gute Laune direkt mit ins Zimmer zu schleppen.
Fazit: 60 Höhenmeter rauf, 60 runter – klingt nach nichts, aber nach 10 Kilometern weiß man, was man getan hat.
Gute Besserung an alle, die gerade flachliegen – ich hab die Sonne für euch mit eingefangen! ☀️



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