Einmal Zweckel und zurück – Mit Niesel inne Schnute

 Glück Auf, Sportsfreund!

Wat ’ne Tour heute. Wenn de morgens aus’m Fenster kuckst und dat Grau-in-Grau siehst, denkste dir erst: „Nee, bleibste lieber mit’m Kaffken auffe Couch.“ Aber hilft ja nix, wenn der Termin beim Onkel Doktor steht, dann wird die Jacke zugezippt und losgestiefelt.

Hier is’ mein kleiner Bericht vonne Wanderung quer durch’n Pott:

Einmal Zweckel und zurück – Mit Niesel inne Schnute


Eigentlich hätt’ ich ja den Bus nehmen können, aber ich dacht’ mir: „Komm, bewegste mal die Quanten.“ 6,63 Kilometer standen am Ende auffe Uhr. Dat is’ für so’n Marsch zum Arzt schon ’ne ordentliche Schüppe.

Dat Wetter: Klassisches Ruhrpott-Aquarell. Es hat genieselt, aber nich’ so fies kalt, sondern eher so „muckelig“. 11 Grad – da brauchste keine dicke Pelerine, da reicht die Übergangsjacke.

Die Strecke: Von wegen nur Beton! Wenn de da zwischen Scholven, Zweckel und Rentford rumkurvst, merkste erst mal, wie grün dat hier eigentlich is’. Vorbei anner Konrad-Adenauer-Allee, immer schön den Markierungen nach.

Natur-Check: Man merkt richtig, dat die Natur so langsam aus’m Quark kommt. Die Knospen an de Hecken fangen an zu spitzen, und dat erste Grün traut sich ausse Erde. Dat is’ dat Schöne hier – auch wenn dat Wetter mau is’, der Frühling scharrt schon mit de Hufe.

Dat war echt ’ne runde Sache. Nach gut ’ner Stunde war ich wieder am Stall. Nass bis auf de Knochen war ich zwar nich’, aber der Nieselregen hat einem schön dat Gesicht erfrischt. Da schmeckt dat Kaltgetränk (oder der Tee) hinterher doppelt so gut.

Man muss dat Positive sehen: Die Luft war herrlich sauber und die Beine sind jetzt gut durchgepustet.

Glück Auf und bleibt gesund!  Helmut DL2HS,⚒️🍀


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