Über die Halden jagen und Morsetasten drücken: Meine QRP-Tour durch’n Pott Hömma, wat war dat gestern für’n
Über die Halden jagen und Morsetasten drücken: Meine QRP-Tour durch’n Pott
Hömma, wat war dat gestern für’n
herrlicher Tach! Die Sonne kam zwischendurch mal kurz gucken, auch wenn’t mit 8 bis 11 Grad noch ganz schön schattig war im Fahrtwind. Aber wat soll’s? Ein echter Funker kennt ja keinen Schmerz, nur die falsche Jacke, woll?
Ich hab mir mein Drahtesel geschnappt und bin einmal quer durch’n Garten – von Herten rüber Richtung Westerholt und dann ab dafür. Am Ende standen fast 40 Kilometer auf’m Tacho. Die Beine brennen zwar jetzt ein bisschen wie Bolle, aber dat war’t wert!
Funk-Action auf Hoheward (JO31NN)
Natürlich bin ich nicht nur zum Strampeln los. Mein kleiner QRP-Kram war mit im Gepäck. Oben auf der Halde Hoheward – feinster Standort in JO31NN – hab ich dann die Antenne klargemacht. Da oben pfeift der Wind zwar immer ’n bisschen mehr, aber die Aussicht entschädigt für alles.
Obwohl ich nur mit kleiner Leistung (QRP!) und in CW (Morsen rockt einfach!) unterwegs war, ging die Post ab. Drei feine QSOs sind im Kasten:
- Spanien (EA): Kam super rein, fast so warm wie die Sonne da unten.
- Polen (SP): Kurzer Plausch rüber zu den Nachbarn, lief wie geschmiert.
- Schweden (SM): Aus’m Norden gab’s auch ’n kräftiges Signal.
Dat zeigt mal wieder: Man braucht kein dickes Kraftwerk im Keller, um inne Welt zu funken. Ein bisschen Draht, ne Taste und der richtige Riecher reichen vollkommen aus.
Fazit vom Tach
2 Stunden und 8 Minuten reine Fahrzeit, 220 Höhenmeter (hoch wie runter, logo!) und drei Länder im Logbuch. Dat is’ echtes Lebensgefühl hier im Revier. Jetzt erstma’ ’n Käffken und die Füße hoch.
In diesem Sinne: 72 de DL2HS Helmut
Glück Auf!


Kommentare
Kommentar veröffentlichen