Back to the Roots: Mit’m Akku-Esel durch’s Revier
Glück Auf, ihr Raketen!
Hömma, wat war dat gestern für ’ne Sahne-Tour? Ich sach euch, dat Wetter war wie bestellt. 15 Grad, die Sonne lacht – da hab ich mir direkt mein E-Bike geschnappt und bin inne Pedale getreten. Motto vonnet Ganze: "Back to the Roots". Es ging ab in meine alte Heimat, inne Resser Mark. Da, wo ich dat erste Mal dat Licht der Welt erblickt hab, ne?
Ich also morgens locker-flockig los Richtung Dorsten. Aber dann: Zack, Ende Gelände! Dat Ordnungsamt hatte allet dicht gemacht. Wat war los? Die haben bei Veba wieder ’nen Kühlturm inne Luft gejagt. BUMM! War natürlich erstma' Essig mit Durchkommen, aber wat willste machen? Im Pott brichte dir da keinen Zacken ausser Krone, da warteste eben kurz oder fährst ’nen Schlenker.
Dat Wichtigste überhaupt: Mein Rücken hat gehalten! Kein Zwicken, kein Zwacken, nix. Dat E-Bike hat fein mitgearbeitet und ich konnte die knapp 39 Kilometer so richtig genießen.
Durch die Resser Mark zu kurbeln, is immer wieder wat Besonderes. Da kommen die ganzen alten Kamellen wieder hoch. Dat is eben echte Heimat. Nach 2 Stunden und 2 Minuten war ich wieder auffe Matte – platt, aber glücklich wie ’n Schnitzel.
So, ich mach mir jetz erstma' ’ne Pulle Pils auf. Wir hören uns!
Glück Auf!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen