Hömma, wat ne Sahne-Tour! Die Sonne hat gebrannt wie Ommas alter Kohleherd, knackige 25 Grad im Schatten – aber Schatten gab et auf’m Feld ja kaum. Perfektes Wetter jedenfalls, um den Drahtesel mal so richtig fliegen zu lassen.
Schon beim Aufsteigen hab ich gedacht: „Heute packste dir dat Schätzken mal am Schlafittchen!“ Und wat soll ich sagen? Läuft!
Ab inne Botanik!
Erstmal raus aussem Beton und ab dafür, mitten durch die Pampa. Die Felder standen wie ne Eins, links Weizen, rechts Raps, und der Fahrtwind tat richtig gut im Gesicht. Du kennst dat ja: Der Asphalt flimmert ein bisschen, die Kette schnurrt wie ne zufriedene Katze, und du trittst einfach nur im Rhythmus. Kein Stau, keine Ampeln, nur du und der Horizont über die sanften Hügel vom Revier. Dat is Freiheit pur, da brennt dir auch die Lunge nich, da krisse einfach nur gute Laune!
Über 42 Kilometer ging dat Ding. Ich hab da so’n paar schöne Schlenker eingebaut, dat sah hinterher auf’m Tacho aus wie ne verunglückte Currywurst auf’m Teller – aber Hauptsache, die Strecke hat gebockt!
Die nackten Zahlen (Für die Statistik-Freaks)
Ich hab dat Ganze natürlich akkurat festgehalten. Dat war kein Kaffeetrinken, dat war schon ordentlich Kette geben:
- Strecke: Satte 42,3 km auffe Uhr.
- Dauer: Nach 2 Stunden und 12 Minuten war der Lack dann aber auch ab.
- Schnitt: Flotte 19,2 km/h im Durchschnitt. Da bisse nich mehr nur am Rollen, da bisse am Arbeiten!
Fazit vonnet Ganze: > Als ich wieder daheim war, hab ich mir erstma gepflegt die Pulle Bier aussem Kühlschrank geholt und die Quanten hochgelegt. Wat ein herrlicher Tach im Pott. Schweiß auffe Stirn, Sonne im Herzen und die Beine wie Wackelpudding. So muss dat!

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