Hömma, wat ’n Tach! Sonne, Bollerwagen und ordentlich Kilometer ⚒️
Glück Auf, Leute!
Ich sach euch, der 1. Mai war ja wohl der nackte Wahnsinn. 22 Grad, Sonne pur – da bisse ja quasi gezwungen, den Drahtesel aussem Keller zu holen und ma ordentlich inne Pedale zu treten. 45 Kilometer sind’s am Ende geworden, und ich sach euch: Dat war ’ne Tour für’t Herz.
Bin also losgedüst durch die ganzen Dörfer hier umme Ecke. Überall dat gleiche Bild: Horden von Jugendlichen, die ihre Bollerwagen durch die Gegend wuchten. Ordentlich Verpflegung an Bord, Musik an, gute Laune. Richtig wat los auffe Piste!
Und dann kam der Knaller: Ich fahr so durch ’n Dorf, da steht da ’ne ganze Gruppe am Rand. Und wat machen die? Die stellen sich echt auf, bilden ’n Spalier und machen die Laola-Welle nur für mich! Ich dacht, ich wär bei der Tour de France, ehrlich getz. Hab mich gefühlt wie der König vom Revier. Danke an die Truppe, dat war ma ’ne Aktion!
Aber es ging ja nich nur ummet Vergnügen. Erster Stopp war am Krankenhaus, ma eben bei Modda reinschauen. Muss man ja nach dem Rechten gucken, ne? Danach direkt weiter zum Friedhof, beim Vadda vorbei. Da war erstma Gießen angesagt – bei der Hitze ham die Blümkes ja auch Brand. Kurz innegehalten, „Glück Auf“ gen Himmel geschickt und dann die letzte Etappe angetreten.
Jetzt tun mir zwar die Mauken ’n bischen weh, aber dat war’t wert. 2 Std. 45 Min. auffem Sattel und den Kopp mal so richtig freigepustet.
In diesem Sinne: Kette rechts und Glück Auf! ⚒️

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