Glück Auf! Da altes Leder mal wieder Ausgang hatte, gibt es hier den frischen Bericht von der Piste. Das Wetter hat gepasst, der Akku war voll und die Beine bereit für eine ordentliche Runde über die Dörfer und durch die Historie unserer Heimat.
Hier ist der fertige Text für deinen Blog:
Über die Dörfer und vorbei an alten Geistern: Meine Tour durch den Pott
Hömma, wat eine Runde! Wenn dat Fahrrad einmal rollt, dann rollt et. Diesmal ging es quer durch die Nachbarschaft – eine bunte Mischung aus grünen Dörfern, familiären Boxenstopps und einer gehörigen Portion Bergbau- und Fußball-Nostalgie.
Die Route im Überblick
Scholven \rightarrow Gladbeck \rightarrow Bülse \rightarrow Dorsten \rightarrow Feldhausen \rightarrow Polsum \rightarrow Stadtwald / Hauptfriedhof \rightarrow Vadda \rightarrow Arena \rightarrow Zeche Hugo
Erst die Dörfer, dann die Heimatkunde
Los ging dat Ganze in Scholven. Von da aus ging es erst einmal entspannt rüber nach Gladbeck und weiter über Bülse bis nach Dorsten. Wer behauptet, der Pott wäre nur grau und vollbetoniert, der sollte diese Strecke mal fahren – Natur pur und herrlich ruhige Ecken zum Kurbeln.
Über Feldhausen ging es dann weiter nach Polsum, wo man immer wieder merkt, wie fließend der Übergang zwischen Dorfidyll und Industriekultur hier bei uns ist. Danach hieß es erst einmal tief durchatmen im Stadtwald und am Hauptfriedhof vorbei – eine richtig schöne, schattige Strecke, um die Beine kurz locker zu machen.
Ein Pflichtstopp und blau-weiße Magie
Keine Tour ohne die wichtigsten Menschen! Ein kleiner, feiner Zwischenstopp beim Vadda vorbei durfte natürlich nicht fehlen. Kurz schnacken, reingucken und direkt mit neuer Energie weiter im Text.
Und wo landet man unweigerlich, wenn man in Gelsenkirchen unterwegs ist? Genau, anne Arena. Da stand ich nun vor unserem Tempel. Nach den letzten Wochen und dem erlösenden Aufstieg musste ich einfach kurz innehalten und quasi die Blau-Weißen Geister beschwören. Man spürt die Erleichterung und den Stolz hier einfach an jeder Ecke. Die Arena strahlt wieder ganz anders, dat sag ich euch!
Der krönende Abschluss am alten Pütt
Zum Finale ging es dann dorthin, wo das Herz des Reviers früher geschlagen hat: vorbei am alten Pütt Hugo. Wenn man vor der Kulisse der alten Zeche steht, kommt der alte Bergmannsgeist direkt wieder hoch. Als ehemaliger Elektriker unter Tage zieht man da innerlich sowieso jedes Mal den Helm vor der Leistung der Kumpels von damals. Zeche Hugo lebt eben im Herzen weiter.
Am Ende standen wieder ordentlich Kilometer auf der Uhr. Die Knochen halten, dat Rad läuft wie geschmiert, und die Seele ist nach so einem Ritt durch die Heimat sowieso wieder voll aufgetankt.
In diesem Sinne: Glück Auf und bis zur nächsten Tour!

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