Back to the root
s – E-Bike-Ritt quer durchn Pott!
Hömma, wat fürn Tach! Wenn die Sonne brennt, kein Wölkchen am Himmel steht und dat Thermometer muckelige 27 Grad anzeigt, gibtet doch nix Besseres, als den Hobel aussem Keller zu holen und die Reifen glühen zu lassen. Ein laues Lüftken wehte heute auch noch – perfekt, um sich nicht direkt den Pelz komplett nasszuschwitzen. Dat Motto heute: "Back to the roots" – einmal quer durch die alte Heimat, da wo der Ruß früher noch auffe Wäscheleine hing!
Die harten Fakten vonne Komoot-App sagen: 34,9 Kilometer, wechgezogen in 1 Stunde und 48 Minuten. Mit nem fetten Schnitt von 19,2 km/h ging dat ordentlich vorwärts!
1. Et ging los: Auf die Hugo-Trasse
Sattel gecheckt, Akku vollgeladen (man gönnt sich ja sonst nix) und ab dafür. Erste Station war direkt die alte Hugo-Trasse. Ker, wat haben wir hier früher Maloche gesehen. Wo damals die Kohlezüge langgedonnert sind, rollste heute tiefenentspannt auf feinstem Asphalt wech. Ein Traum für jeden Pedelec-Ritter! Die Beine kurbeln, der Motor summt leise wie ne Biene auffem Klee, und der Fahrtwind kühlt die Stirn. Einfach herrlich!
2. Nostalgie pur: Emscherbruch & dat alte Freibad Grimberg
Weiter ging die wilde Fahrt Richtung Emscherbruch. Da kamen direkt die alten Kamellen wieder hoch. Vorbei am ehemaligen Freibad Grimberg – boah, wat ham wir da als Blagen früher rumgehangen! Pommes Schranke gefuttert, im Wasser rumgekallt und Arschbomben vom Dreier gemacht. Heute ist dat alles Natur pur, aber im Kopp hörste immer noch dat Geschrei vom Bademeister: „Nicht rennen am Beckenrand!“ Ein echtes Stück Nostalgie mitten im Grünen.
3. Über die Ewald-Trasse zum See
Nach ner kurzen Gedenksekunde anne Pommesbude von damals ging et direkt auffe Ewald-Trasse. Die führt dich schnurstracks zum Ewald See. Ich sach dir, wat ne Idylle mitten im Revier! Hier musste echt aufpassen, datte vor lauter Gucken nich in Oppa sein Dackel reinfährst. Einmal kurz die Aussicht auffet Wasser genießen, den Akku-Schnitt im Auge behalten und einmal tief durchatmen. Die Luft war spitze!
4. Zeche Ewald und der finale Ritt auffe Halde Hoheward
Von da aus war et nur noch n Katzensprung zur Zeche Ewald. Diese alten Fördertürme sind einfach der Knaller – da kriegste als echter Pottler immer noch Gänsehaut, wennze davor stehst. Aber ausruhen war nich, dat dicke Ende kam schließlich zum Schluss: die Halde Hoheward.
Mit dem E-Bike natürlich ein absoluter Klacks, da lachste ja über die Steigung, während sich die Bio-Biker die Lunge aussem Leib strampeln! Oben angekommen, am Horizont-Observatorium, wird de Welt plötzlich ganz klein. Der Blick über den ganzen Pott bei der klaren Luft war einfach unbezahlbar.
Fazit vonnet Ganze:
34,9 Kilometer auffe Uhr, knapp unter zwei Stunden unterwegs gewesen und die Seele mal so richtig baumeln lassen. Der Pott lebt, der Pott grünt, und auf dem E-Bike bisse einfach der König vonnet Revier.
Bis zum nächsten Mal, wenn et wieder heißt: Kette rechts und Glückauf!


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