Mit’m E-Bike auff’m Sprung in die alte Heimat Wanne-Eickel! 🚲💨
Ker, wat für’n Herrgottswetter heute!
Die Sonne stand am Himmel wie’n frisch polierter Förderturm, lauschige 22 Grad – aber alter Verwalter, wat für’n böiger Wind! So’n Gegenwind, wo du ohne Akku am Fahrrad direkt Schnappatmung kriegst und dir denkst: „Wer hat hier den Föhn auf Stufe 3 gestellt?“ Gut, dat ich mein E-Bike am Start hatte. Da lachste dem Wind glatt ins Gesicht!
Erstmal Trassen schrubben: Hugo & Unser Fritz
Helm auffe Rübe, Kette geschmiert und ab dafür! Die Route ging direkt über die alten Zechentrassen – ich lieb dat ja total. Wo früher die Kohlezüge gedonnert sind, rollste heute ganz geschmeidig durch’s Grüne.
Erster Zwischenstopp: Zeche Hugo in Buer. Kurz innegehalten, Glückauf gedacht und weiter geradelt. Nächster Halt: Zeche Unser Fritz direkt am Rhein-Herne-Kanal. Dat Hochrad und die Zechengebäude da am Wasser – ker, da schlägt dat Pott-Herz doch direkt zwei Takte schneller!
Kanalromantik & Biergarten-Lust
Am Kanal entlang war natürlich richtig Kirmes. Die Biergärten direkt am Ufer lagen voll inner Sonne, dat Pils floss reichlich und der Duft von Briketts und Rostbratwurst lag inner Luft. Ich sag euch, da brauchste echt Charakter, um nicht direkt den Anker zu werfen und sich drei Pilschen in die Figur zu zimmern! Aber ich hatte ja noch’n Auftrag auf’m Zettel.
Krankenbesuch im Hospital
In Wanne-Eickel angekommen – meine alte Heimat, hach ja! – ging’s erst einmal schnurgerade zum Krankenhaus. Mein Schwiegersohn liegt da grad ein. Kurz den Drahtesel angekettet, hoch auffe Station und erstma ordentlich Schmand geschnackt. „Guck ma, Junge, ohne E-Bike wär ich bei dem Wind gar nicht erst hochgekommen!“ Schnelle Genesung gewünscht, bissel aufgemuntert und weiter ging die Fahrt.
über die Erzbahn und die Grimberger Sichel zurück
Für’n Rückweg gab’s nur eine Richtung: Erzbahntrasse! Dat ist einfach Radfahren vom Feinsten – schön entspannt kreuzungsfrei übers Revier düsen. Absolute Pflicht war natürlich der Stopp an der Grimberger Sichel. Diese geschwungene Brücke über’n Kanal ist einfach ein Brett! Kurz angehalten, tief durchgeatmet und den Blick über’s Revier schweifen lassen.
Die Tour in Zahlen (Komoot schwindelt nich!):
- Strecke: 46 Kilometer
- Fahrzeit: 2 Stunden 50 Minuten
- Schnitt: 16,2 km/h
- Wetter: 22°C, sonnig & ’ne ganz schöne Brise!
Am Ende standen genau 46 Kilometer auf’m Tacho. Die Beine spürt man ’n bisschen, aber der Kopf ist vollkommen frei. Wanne-Eickel, du alte Perle – ich komm bald wieder!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen